Mal eben zum Rheinfall

Heute geht ein kleiner Traum in Erfüllung: Den Rheinfall in „echt“ zu sehen. Aber bis es soweit ist, steht erstmal eine ca. 1,5 stündige Zugfahrt nach Schaffhausen an. In Schaffhausen werden wir von strahlendem Sonnenschein und somit bestem Wetter in Empfang genommen.
Bevor es aber zum Rheinfall geht, schauen wir uns erstmal die Stadt an. Schaffhausen ist übrigens die nördlichste Stadt der Schweiz und hat eine wundervolle Altstadt mit zahlreichen Renaissancegebäuden. Wenn man so durch die zahlreichen Gässchen läuft will man gar nicht mehr weg von hier. Aber der Rheinfall wartet ja.

 

Vor uns liegen jetzt noch ca. 4km Fußmarsch entlang des Rheines in Richtung des Rheinfalls. Anfangs fließt der Rhein noch ganz ruhig vor sich hin. Um so weiter wir aber laufen, um so schneller wird er.

So langsam kommt das Schloss Laufen, ein wunderschönes Schloss, das schon über 1000 Jahre alt ist und über dem Rheinfall thront, in unser Sichtfeld. Auch den Rheinfall kann man schon hören.

Ein paar Schritte weiter ist er dann endlich zu sehen: Der Rheinfall. Und es ist einfach atemberaubend den tosenden Wassermassen zuzusehen wie sie ca. 23 Meter in die Tiefe stürzen. Der Rheinfall ist übrigens der größte Wasserfall Europas und in seiner heutigen Form bis zu 17.000 Jahre alt.

Nach einer schönen Zeit am Rheinfall ist es nun aber leider schon wieder Zeit zurück in Richtung Freiburg zu fahren. Unser Zug nach Basel hat leider Verspätung und so verpassen wir unseren Anschlusszug und müssten mit einer Regionalbahn, welche leider keine Klimaanlage hat, zurück nach Freiburg fahren.

Ganz Interessant ist der Fakt das die Deutsche Bahn eine Hand voll Bahnhöfe in der Schweiz besitzt. So gibt es einmal den „deutschen“ Bahnhof in Basel und einmal den schweizer. Auch in Neuhausen am Rheinfall gibt es einen deutschen und einen schweizer Bahnhof.

Und damit geht ein weiterer wundervoller Tag zu Ende.