Entlang des Schluchsees

26.08.2016

Fast zwei Monate ist es her, das ich den letzten Beitrag veröffentlicht habe. Jetzt geht es aber endlich weiter und es gibt neues zu lesen. Und wie so oft war ich mal wieder unterwegs und werde wie in den letzten Beiträgen auch, auch in diesem Artikel meine Erlebnisse und Eindrücke mit euch teilen.

Sonntag, 9:00 Uhr ist es und damit höchste Zeit für das Frühstück. Also schnell ab zum Frühstücksraum. Dort mit knurrendem Magen angekommen dann aber die ernüchternde Feststellung: Der Raum ist voll besetzt. Also wieder zurück aufs Zimmer und warten, bis Platz für uns ist. Eine halbe Stunde später kann es dann aber endlich losgehen.

Gut gestärkt kann der heutige Trip nun starten. Mit dem Zug, der übrigens voll besetzt und dementsprechend stickig ist, geht es vorbei an Tiefen Schluchten, durch mehrere Tunnel, vorbei an wundervollen Seen in Richtung des Schluchsees. Während der Fahrt kommt dann die Durchsage des Schaffners, das sich die Zugfahrt um wenige Minuten verzögern wird. Der Grund dafür ist eine Dampflokomotive, die vor uns herfährt. Erlebt man auch nicht alle Tage, gehört auf einer historischen Strecke aber dazu und lockert zudem die ganze Atmosphäre zusätzlich noch etwas auf.

Am Schluchsee angekommen werden wir von strahlendem Sonnenschein empfangen. Als wir aus dem Zug aussteigen, bläst uns ein kühler und starker Wind um die Nase – Genau richtig zum wandern.

Los geht die Tour entlang des Schluchsees, der von Seglern an diesem Tag fleißig genutzt wird. Für den ein oder anderen Segler ist der Wind dann etwas zu stark und so sieht man das ein oder andere Segelboot auf dem Kopf im Wasser treiben und die verzweifelten Segler, die alles daran setzten, ihre Boote wieder aufzurichten.