Woche Nummer 2 in Italien

Nun sind wir schon in der zweiten Woche des Italienurlaubes.

Uns hat es – weg von Rom – in die Toskana verschlagen. Genauer gesagt nach Serravezza. Unsere Wohnung ist ein ehemaliges Kloster, das liebevoll hergerichtet und modern eingerichtet ist.
Was mir nicht ganz bewusst war: Unsere Ferienwohnung liegt in einem winzigen Bergdörfchen mit ca. 100 Einwohnern. Es gibt gerade mal eine Straße die durch diesen Ort führt. Und wenn man nicht aufpasst, ist man da schneller durchgefahren als man kucken kann (wie es uns passiert ist).

Aber fangen wir nochmal ganz von vorne an:
Auf dem Weg nach Minazzana, hier liegt die Ferienwohnung, hat es uns auf eine Route direkt am Meer entlang verschlagen, die auch immer wieder durch kleinere Ortschaften geht. Hier sind die Straßen gefüllt mit Menschen, die auf dem Weg in Richtung Meer sind. Fahrtechnisch ist das ganze eine ganz schöne Herausforderung.
Nach 5 Stunden fahrt sind wir fast angekommen. Kurz vor dem Ziel haben wir dann aber nicht mehr so richtig gewusst wo es jetzt lang geht. Nach langer Diskussion haben wir dann eine Route gefunden, die uns zum Ziel führen sollte – aber eben auch nur sollte. Denn nachdem wir uns sehr enge und steile Berggässchen hochgequält haben und laut Routenplaner angekommen sein sollten, war unser Ziel aber noch nicht in Sicht.
Nach einer zweiten intensiven Diskussion haben wir uns dazu entschlossen, die Straße einfach weiter zu fahren, was sich dann auch als Richtige Entscheidung herausgestellt hat. Blöd nur, dass der Ort so klein ist, das wir schneller durchgefahren sind, als wir kucken konnten. Also nochmal umdrehen, was auf den engen Gässchen gar nicht so einfach ist und wieder ein Stück zurück fahren.

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Unsere Ferienwohnung haben wir nun erreicht und uns auf die Suche nach dem Vermieter für die Schlüsselübergabe gemacht. Den Vermieter haben wir nicht angetroffen aber dafür ein großes Schild das direkt über dem Eingang hängt und auf dem geschrieben steht, dass die Türen offen sind, alles wissenswertes auf Zettel, die in der Wohnung ausliegen, steht und das wir dem Vermieter unsere Ausweise per WhatsApp schicken sollen. Ich habe mir dann nur die Frage gestellt, was Leute machen die kein WhatsApp haben oder kein Internet. Denn W-Lan gibt es in der Wohnung nicht und nicht jeder hat in seinem Urlaub Datenvolumen zur verfügung. Aber das sollte nicht unser Problem sein, denn wir haben ja WhatsApp.

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In der Ersten Nacht sind wir von sehr starken Gewittern begrüßt worden, die mindestens 8 Stunden angedauert haben. Dafür sind wir am nächsten Morgen von der Sonne begrüßt worden. Gut, die Temperaturen lassen noch ein bisschen zu wünschen übrig aber das wird in den nächsten Tagen vielleicht noch.