Ein etwas unorganisierter Trip zum Colloseum

Man sollte, bevor man in den Urlaub fährt wenigstens grob planen was man so vorhat. Denn so lassen sicherlich Situationen, wie wir sie hatten vermeiden. Was war los? Geplant war ein Trip zum Colloseum. Klingt ja erstmal nicht verkehrt. Blöd ist nun wenn man in Italien einen Tag vor dem besagten Trip anfängt zu planen.

Wie ist das mit den Bussen? Denn wir haben rausgefunden, das es die Tickets nicht im Bus gibt. Aber wo bekommt man die jetzt her? Nach gefühlten Stunden, die wir google gequält hatten, haben wir herausgefunden das es die Tickets an Automaten der Metro, die aber viel zu weit weg sind, im Kundencenter, auch zu weit weg oder in Kiosks bzw. sonstigen Läden, die entsprechend gekennzeichnet sind.
Jetzt ist die nächste Frage: Welches Ticket brauchen wir? Einzelticket?, Tagesticket?, 3 Tagesticket? Das wussten wir auch bis zum nächsten Tag und so ist uns dann nichts anderes übrig geblieben, als bei großer Hitze in Richtung Colloseum zu laufen, in der Hoffnung irgendwo einen Laden zu finden, der Fahrkarten verkauft.
So einen Laden haben wir dann auch gefunden und hatten zumindest für die Rückfahrt und den nächsten Tag Fahrscheine.

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Wie es der Zufall wollte, haben wir uns dann auch noch verlaufen. Vom Circus Maximus wollten wir weiter in Richtung Colloseum laufen. Blöd nur das der Navigator in die falsche Richtung gelaufen ist, und wir den ganzen Weg wieder zurück mussten. Und das bei Temperaturen weit über 30 Grad.

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Irgendwann haben wir es dann endlich zum Colloseum geschafft.
Was wir im Vorfeld nicht gemacht hatten: Wie sieht es mit Eintrittskarten aus? Aus diesem Grund haben wir etwas plan- und hilflos vor dem Colloseum gestanden und wussten nicht so recht wie es weitergeht.

Zu unserem Glück sind wir von einer jungen Dame, einem Visitorguide, angesprochen worden, die uns weitergeholfen und uns zu einer Führung überredet hat. Denn mit der Führung mussten wir uns nicht erst Stundenlang  in die Warteschlange stellen sondern sind sehr zügig ins Colloseum reingekommen.

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Die Führung war leider nicht der Knaller. Eine Dreiviertelstunde auf einem Fleck, in der prallen Sonne bei einer Affenhitze vollgequatscht zu werden ist nicht so der Hit. Irgendwann hat der Tourguide uns eine Pause gegönnt in der wir selbstständig das Colloseum erkunden konnten. Diese haben wir dazu genutzt die Führung abzubrechen uns uns wieder zurück in Richtung Ferienwohnung zu begeben.

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Der krönende Abschluss des Tages kommt jetzt natürlich auch noch:
Mit dem Bus zu unserer Wohnung wären es 9 Haltestellen gewesen. Der Bus war aber ein Rundbus und ist so in einem großen Bogen um unsere Ferienwohnung herumgefahren und hat diese erst bei der Rückfahrt angefahren. Wären wir eine Station früher, also an der achten, ausgestiegen, hätten wir in 5 Minuten zu unererer Wohnung laufen können und hätten uns so fast eine Stunde rumgekurve mit dem Bus erspart.

Gut zum Schluss sind wir dann aber doch noch an der Wohnung angekommen.