Ein paar Stündchen Venedig

04.10.2015

Los geht es an einem Sonntagmorgen bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Venedig. Der Weg dorthin ist sogar relativ einfach. Immer auf der Autobahn entlang und was nicht schlecht wäre – rechtzeitig abfahren 🙂

Dann geht es über eine riesige Brücke nach Venedig in Richtung Parkhaus. Die Parkhäuser haben mehrere Besonderheiten. Nicht nur, dass das Autokennzeichen auf dem Parkticket steht. Nein: Wir weden im Parkhaus zu unserem Parkplatz geleitet, müssen dort rückwärts einparken, das Auto offen und den Schlüssel im Auto lassen. Man sollte also alle Wertgegenstände mitnehmen (außer man braucht diese nicht mehr).

Wenn wir das alles geschafft und uns endlich aus dem Parkhaus gekämpft haben, weden wir mit der Schönheit von Venedig belohnt.

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In Venedig gehen wir entlang kleiner und größerer Flüssen, auf denen haufenweise die schwarzen Gondeln mit Touristen unterwegs sind, über Brücken, durch enge (zum Teil sehr enge) und weniger enge Gässchen, über große Plätze, vorbei an Selfiestick- und Taschenverkäufern und durch dichte Menschenmassen in Richtung Piazza San Marco, den bedeutendsten und bekanntesten Platz in Venedig. Und was es da zu sehen gibt, ist atemberaubend: Unter anderem den Dogenpalast, die Porta della Carta, den Markusdom, den Uhrenturm sowie den napoleonische Flügel der Prokuratien. Und an der Piazzetta eröffnet sich ein unglaublich schöner Blick zum Wasser, den Bacino di San Marco, hin.

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Nachdem wir uns zum Piazza San Marco durchgekämpft und die Zeit dort genossen haben, begeben wir uns auf die Suche nach einem netten Lokal, um uns etwas zu stärken. Währen wir uns also wieder durch die Gässchen Venedigs und die nun noch größeren Menschenmassen gekämpft haben, werden wir von einem sehr netten Lokalbesitzer abgefangen, der uns noch auf der Straße die Speisekarte präsentiert. Was bleibt uns da wohl anderes übrig als dort eine Stärkung zu uns zu nehmen?

Gut gestärkt geht es wieder zurück Richtung Parkhaus. Und: obwohl wir das Auto offen und den Schlüssel im Auto lassen mussten, hat es noch auf seinem Platz gestanden 🙂 (zum Glück, sonst hätten wir die 50km zu unserer Unterkunft zurück laufen müssen)